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Lawinengefahr auf Stufe 5 angehoben

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An vielen Orten in Deutschland und Österreich wurde die Lawinengefahr auf Stufe 5 angehoben, was für „enorme Gefahr“ steht. Dörfer wurden von der Welt ausgeschlossen und in drei deutschen Regionen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Und bis Montag wird es einen Meter Schnee geben.

Heute gibt es nur eine Schneepause, aber an diesem Wochenende gibt es wieder viel Schnee und Wind, was die Situation laut deutschen Wetterdiensten „gefährlich“ macht. In einhundert Jahren fiel nicht viel Weißes wie heute. „Das Problem ist, dass sich die Wetterkarten nicht bewegen“, sagt Wettermanager David Dehenauw. „Es gibt eine Strömung von Nord nach Nordwest mit viel Niederschlag, die in dieser Region weiterhin Schnee liefert. Bis nächsten Montag werden weitere 70 bis 100 cm Schnee hinzugefügt.

Mit allen Konsequenzen. In den deutschen Berchtesgaden, nahe der österreichischen Grenze, sind 350 Menschen vollständig eingeschlossen. Die Armee und die Feuerwehr wurden aufgefordert, die ungeheure Schneemasse von den Dächern zu entfernen und auch die Spur wieder zu räumen. Caterpillar-Fahrzeuge bringen Lebensmittel und Medikamente mit. Der Bürgermeister kündigte den Ausnahmezustand an.

Auch in anderen Teilen Deutschlands und Österreichs sind keine Züge mehr geschlossen und mehrere Autobahnen geschlossen, so dass die Autos stundenlang feststeckten. Auf der A8 in Bayern starb eine Frau im Stau an der Kälte. In der sächsischen Region Chemnitz erhielt die Polizei gestern allein 275 Unfallmeldungen.

Da die Straßen zu Skigebieten gesperrt sind, stecken die Touristen in den beliebten Städten Lech, Obertauern, Zürs und Hallstatt fest. In den Skigebieten selbst ist ein Teil der Pisten wegen Lawinengefahr geschlossen. Auf einigen Gipfeln liegen ungefähr fünf Meter Schnee. Am Mittwoch starb in St. Anton ein 16-jähriger Junge bei einer Lawine. Der österreichische Tourismusminister betont jedoch, dass es „sicher ist für diejenigen, die sich an die Regeln halten und nicht die offenen Pisten verlassen“.

Die Probleme treten auch in der Tschechischen Republik auf. Es gab gestern 9.000 Familien ohne Strom wegen starken Schneefalls. Und auf der Schweizer Schwagälp rollte eine Lawine in ein Hotel. Dabei wurden mehrere verletzt. Da auch Autos und Spaziergänger mitgeschleppt wurden, befürchteten die Rettungskräfte, dass sich unter dem Schnee Menschen befanden. Wir suchen immer noch nach vermissten Personen.

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