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Bentley will bei „no deal Brexit“ neuen Verlust erwarten

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Der Automobilhersteller Bentley ist bei einem No-Deal-Brexit erneut in der Verlustzone. Das Unternehmen, das zu Volkswagen gehört, schreibt noch immer rote Zahlen für 2018, aber dieses Jahr wird es erstmals einen Gewinn erzielen, sagt der Vorstandsvorsitzende Adrian Hallmark am Dienstag.

In den ersten drei Quartalen 2018 machte Bentley bereits einen Verlust von 137 Millionen Euro. Zahlen für das letzte Quartal sind noch nicht bekannt. Laut Hallmark hat der Autohersteller eine neue Taktik angewandt, die Gewinn bringen muss. Letzteres ist nur die Frage eines „No Deal Brexit“, sagt er.

Wenn das Vereinigte Königreich und die Europäische Union keine Einigung erzielen könnten, würde Bentley große Risiken eingehen, so Hallmark. Beispielsweise würden erhöhte Zolltarife den Automobilhersteller erheblich treffen, da das in Großbritannien ansässige Unternehmen sowohl Importe als auch Exporte betreibt.

In jedem Fall beabsichtigt das Unternehmen nicht, die Produktion nach dem offiziellen Austritt Großbritanniens aus der EU am 29. März vorübergehend einzustellen. Das planen die Industriepartner MINI und Honda, denn sie sind noch nicht ausreichend auf den Brexit vorbereitet.

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