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Luftfahrt seit MH17 bewusstere Risiken in Konfliktgebieten

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Fluggesellschaften auf der ganzen Welt sind sich seit dem Flug von MH17 mehr über die Risiken bewusst, die mit dem Überfliegen von Konfliktgebieten verbunden sind.

Länder oder Staaten, die sich auf ihrem Territorium mit bewaffneten Konflikten befassen, haben jedoch an ihrem Luftraummanagement kaum etwas geändert, so die OVV abschließend in der am Donnerstag veröffentlichten Studie über das Überfliegen von Konfliktgebieten.

Grund für die Untersuchung ist die Luftkatastrophe von 2014 mit Malaysia Airlines. Seitdem wurden „wichtige Schritte“ unternommen, um die Sicherheit zu verbessern.

Der Flug MH17 war in Amsterdam gestartet und befand sich auf dem Weg nach Kuala Lumpur, als eine Rakete aus dem Himmel über dem Osten der Ukraine schoss, wo ein Krieg tobte. Alle 298 Insassen wurden getötet, darunter 196 Niederländer.

„Mehr und bessere Informationen zu Konfliktgebieten“

Informationen über das Überfliegen von Konfliktgebieten sind seit der Katastrophe in internationalen Standards und empfohlenen Praktiken für Luftfahrtorganisationen enthalten. Zum Beispiel wurden Handbücher veröffentlicht.

Der Forschungsrat berichtet auch, dass „mehr und oft bessere Informationen“ für die Risikobewertung von Staaten und Fluggesellschaften verfügbar sind. Die letztere Gruppe hat nach wie vor ein Bedürfnis nach tiefer gehenden Informationen.

Die Umfrage zeigt, dass sich einige Fluggesellschaften für eine andere Route entscheiden, wenn keine eindeutigen Informationen zu einem bestimmten Gebiet vorliegen und ein offener Luftraum nicht mehr automatisch als sicher gilt.

Die OVV untersuchte, inwieweit Regierungen und Fluggesellschaften unter anderem die Empfehlungen aus dem Bericht 2015 übernommen haben. Der Rat gab daraufhin elf Empfehlungen ab, um die Risiken weltweit so gut wie möglich zu steuern.

Methode unterscheidet sich mit Fluggesellschaft

Die Umfrage ergibt kein klares Bild der Umsetzung der Risikobewertungen und der daraus resultierenden Ergebnisse.

„Die Arbeitsmethode, die Informationsposition, das Herkunftsland und die akzeptierten Risiken unterscheiden sich je nach Gesellschaft.“

Dem Rat zufolge geben die Fluggesellschaften ihre geflogenen Strecken auch nicht angemessen an.

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