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Neuseeland verschärft das Waffengesetz, der Angreifer kaufte Waffen online

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Die neuseeländische Regierung wird das Rüstungsgesetz des Landes verschärfen. Der Grund dafür ist der tödliche Angriff auf zwei Moscheen im Land. Der Schütze hatte seine Waffen online gekauft.

Aufgrund des Angriffs, bei dem mindestens fünfzig Menschen getötet wurden, stimmte die Regierung zu, das Waffengesetz zu verschärfen. Die Details werden am kommenden Montag bekannt gegeben, berichtet Premierministerin Jacinda Ardern

„Diese Maßnahmen bedeuten, dass wir innerhalb von zehn Tagen nach diesem schrecklichen Terroranschlag ein reformiertes Waffengesetz ankündigen können“, sagt der Premierminister. „Ich glaube, dass das Gesetz unsere Gesellschaft sicherer machen wird.“

Darüber hinaus wird erforscht, was dem Angriff vorangeht. Ardern will wissen, was man hätte tun können, um die Schießerei zu verhindern.

Kurz darauf verkündete der Polizeichef aus Christchurch, der 28-jährige Brenton Tarrant sei der einzige Schütze. Er wurde wegen mehrfachen Mordes angeklagt.

Ob der australische Mann bei der Vorbereitung des Angriffs geholfen wurde, muss noch untersucht werden. Neue Verhaftungen sind nicht ausgeschlossen.

Der Mann hat den ihm beauftragten Anwalt entlassen und wird sich vor Gericht verteidigen. Anwalt Richard Peters sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass der Mann seine Dienste nicht mehr nutzen möchte. Peters sagte auch, dass Tarrant „rational“ erschien.
Die australische Polizei führt Hausdurchsuchungen durch

Am Sonntag führte die Polizei an zwei Orten in seinem Heimatland Australien Durchsuchungen durch. Zum Beispiel wollte die Polizei Beweise für die Klage gegen den rechtsextremen Tarrant sammeln.

Tarrant verbrachte die letzten drei Jahre nur 45 Tage in seinem Heimatland. Die israelischen Behörden haben am Montag angekündigt, Tarrant habe im Oktober 2016 einen kurzen Besuch in Israel gemacht. Er hatte ein Touristenvisum und blieb neun Tage.

Zuvor hatten auch die Behörden in der Türkei, Bulgarien, Kroatien und Griechenland mutmaßliche Besuche von Tarrant gemeldet. In all diesen Ländern wären Untersuchungen in seine Korridore eingeleitet worden. Aus Social-Media-Berichten kann gefolgert werden, dass der Australier auch Pakistan und Nordkorea besuchte.

Der mutmaßliche Täter lebte kürzlich in Dunedin, etwa 350 Kilometer von Christchurch entfernt.

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