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Die Gespräche über den Zusammenschluss wurden von Klöckner abgebrochen

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Der deutsche Stahlhändler Klöckner & Co. hat beschlossen, sich nicht mit dem Industrie- und Stahlkonzern ThyssenKrupp zusammenzuschließen. Die Gespräche über den Zusammenschluss wurden laut Handelsblatt von Klöckner abgebrochen. Handelsblatt sagte, er habe von Leuten aus der Führung von Klöckner gehört, dass die Entscheidung eine Folge der Entlassung von CEO Guido Kerkhoff vom ehemaligen Diskussionspartner ThyssenKrupp sei.

Letzte Woche wurde bekannt gegeben, dass Kerkhoff von der Allee geschickt wird. Unter anderem hätte es einen Konflikt um die Zukunft der Aufzugsbranche von ThyssenKrupp gegeben. Jetzt muss sich ThyssenKrupp einen neuen Leader suchen, was laut Handelsblatt nicht einfach wäre. Viele führende Persönlichkeiten, darunter Till Reuter (vormals KUKA) und Ulrich Spiesshofer (vormals ABB), haben sich bereits für die Ehre bedankt, diese Gruppe zu leiten.

Der Chef bei Klöckner, Gisbert Rühl, glaubt nicht, dass eine Fusion in Kürze diskutiert wird. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie unter den gegenwärtigen Umständen an Akquisitionen bei ThyssenKrupp denken.“

ThyssenKrupp, das unter anderem Stahl, Aufzüge und Autoteile herstellt und Industrielösungen anbietet, hat viel Gegenwind. Die Autoindustrie leidet beispielsweise unter Handelsbedenken, und die Stahlbranche leidet unter einem Preisverfall für dieses Metall.

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