Home Wirtschaft Sirin Labs steht kurz vor dem Zusammenschluss mit dem Cybersecurity-Unternehmen, bestätigen Kenes Rakishev und Moshe Hogeg

Sirin Labs steht kurz vor dem Zusammenschluss mit dem Cybersecurity-Unternehmen, bestätigen Kenes Rakishev und Moshe Hogeg

4 min read
0
0
899

Das schweizerisch-israelische Technologieunternehmen Sirin Labs, das vor allem aufgrund des Telefons von Finney bekannt ist, befindet sich in der letzten Phase einer Fusion mit dem israelischen Sicherheits-Startup. Die Aussichten für den Deal sind gut und die Veränderungen können massiv sein. Sirin Labs wird von Moshe Hogeg und Kenes Rakishev geleitet. Nach der wahrscheinlichen Zusammenführung kann der Schwerpunkt der Labors geändert werden.

Sirin Labs, das Unternehmen, das hinter dem luxuriösen Finney-Krypto-Smartphone steckt, hat 2017 die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das Produkt ist auf dem Markt erhältlich. Der Großteil des für den Start benötigten Kapitals wurde über das ICO gesammelt. Sirin Labs rekrutierte Stars und Prominente, um für das 999-Dollar-Smartphone zu werben. Einer der Stars war der Fußballer Lionel Messi.

Die globale Eiszeit für die Kryptowährungen hat den Umsatz und die Perspektive der Labore Finney und Sirin insgesamt entscheidend beeinflusst.

Sirin Labs, gegründet im Jahr 2013, gab bekannt, in den Jahren 2013-2017 in zwei Runden 255 Mio. USD zusätzlich zu seinem ICO 2017 aufgebracht zu haben. Der Kurs der vom Unternehmen ausgegebenen digitalen Währung (Tickersymbol: SRN) ist nach Angaben der CoinMarketCap-Website seit seinem Höchststand im Januar 2018 um 99% gefallen. Sirin Labs, das derzeit 25 Mitarbeiter hat, hat im vergangenen April 15 seiner 60 Mitarbeiter entlassen, wie „Globes“ mitteilt, und seitdem weitere 20 Mitarbeiter entlassen. Laut Hogeg rechnet Sirin Labs jedoch mit einer Aufstockung des Personals, wenn der Zusammenschluss zum Abschluss kommt.

Hogeg bestätigte gestern gegenüber „Globes“, dass die Fusionsgespräche ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hatten. Hogeg sagte, sein Partner in der Singulariteam-Gruppe, der kasachische Milliardär Kenes Rakishev, sei „diese Woche extra nach Israel gereist, um den Deal zum Zusammenschluss eines kleinen israelischen Cybersecurity-Unternehmens mit Sirin Labs abzuschließen.“ Wenn der Zusammenschluss zustande kommt, sagt Hogeg:

„Dadurch kann Sirin Labs seine Produktpalette sowohl auf Software als auch auf Hardware ausweiten.“

Hogeg geht davon aus, dass der Vertrag innerhalb weniger Wochen endgültig unterzeichnet wird. Er sagte, dass das Unternehmen, mit dem Verhandlungen geführt werden, das jetzt zehn Angestellte hat, sich mit Cybersicherheit für Organisationen befasst. Wenn der Zusammenschluss zustande kommt, werden die von Sirin Labs im vergangenen Jahr in London und Tokio gegründeten Geschäfte das Finney-Smartphone weiterhin verkaufen, sich jedoch hauptsächlich mit Cybersicherheit befassen. Wie Sirin Labs zu Beginn dieses Jahres bekannt gab, ist die Entwicklung einer neuen Generation von Finney-Geräten nicht geplant. Der Schwerpunkt liegt nun auf der Entwicklung von Software in diesem Sektor. In der Zwischenzeit sagt Hogeg: „Sirin Labs macht wie gewohnt weiter und veröffentlicht Updates für sein Smartphone.“

Load More Related Articles
Load More By admin
Load More In Wirtschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Check Also

Die Deutsche Bahn bestellt 30 Züge bei Siemens

Die Deutsche Bahn (DB) hat 30 ICE-Hochgeschwindigkeitszüge beim Technologiekonzern Siemens…