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Das US-Verbrauchervertrauen wächst, das europäische sinkt

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Das Verbrauchervertrauen in den USA war im Dezember etwas höher als erwartet. Dies geht aus einer endgültigen Zahl der University of Michigan hervor.

Der Index, der die Stimmung unter den amerikanischen Verbrauchern anzeigt, stieg auf ein Niveau von 99,3 gegenüber 99,2 mit einer vorläufigen Schätzung. Der Index erreichte im November 96,8. Ökonomen rechneten im Allgemeinen mit einem Stand von 99,2. Das Vertrauen ist seit vier Monaten in Folge gestiegen.

Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wuchs im dritten Quartal jährlich um 2,1 Prozent. Die amerikanische Regierung hat dies auf der Grundlage einer dritten Schätzung gemeldet. Die Zahl entspricht einer früheren Schätzung.

Ökonomen hatten allgemein damit gerechnet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit größten Volkswirtschaft nicht angepasst würde. Im zweiten Quartal 2019 betrug das Wachstum noch 2 Prozent.

Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat im Dezember gegenüber dem Vormonat abgenommen. Die Europäische Kommission hat dies auf der Grundlage einer vorläufigen Zahl gemeldet.

Der Indikator, mit dem der Ausschuss das Vertrauen misst, ging auf eine Position von minus 8,1, minus 7,2 ein Monat zuvor. Ökonomen erwarteten im Allgemeinen ein Niveau von minus 7,0.

Das Verbrauchervertrauen in Deutschland ist leicht gesunken. Der Index für das Verbrauchervertrauen in die größte Volkswirtschaft Europas lag bei 9,6 gegenüber 9,7. Ökonomen erwarteten im Allgemeinen ein Niveau von 9,8. Der Indikator basiert auf Untersuchungen von rund 2000 Befragten und blickt einen Monat in die Zukunft, in diesem Fall bis Januar.

Die französischen Konsumausgaben gingen im November gegenüber dem Vormonat leicht zurück. Dies wurde am Freitag anhand von Daten des nationalen Statistikamts deutlich.

Die Konsumausgaben stiegen monatlich um 0,1 Prozent. Das waren 0,2 Prozent vor einem Monat. Generell hatten die Ökonomen auch ein Ausgabenwachstum von 0,2 Prozent erwartet. Die Konsumausgaben stiegen jährlich um 0,2 Prozent, während Experten mit 0,4 Prozent rechnen.

Das Statistikamt gab außerdem bekannt, dass die französischen Erzeugerpreise im November um 1,1 Prozent gestiegen sind. Einen Monat zuvor gab es einen Preisverfall von 0,2 Prozent. Bisher war ein Preisrückgang von 0,1 Prozent zu verzeichnen. Die Erzeugerpreise gingen jährlich um 0,8 Prozent zurück.

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