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Banken geben Aufzeichnungen über Bail-in-Schulden aus

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Europäische Banken sind auf dem besten Weg, in diesem Jahr einen Rekord von rund 100 Milliarden Euro an Bail-in-Anleihen zu emittieren, um die strengeren Vorschriften einzuhalten. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Financial Times (FT). Die einschlägigen Vorschriften sollen die Steuerzahler künftig vor möglichen Bankausfällen schützen.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Senior Non-Preferred (SNP) -Anleihen, Schuldtitel, die die Banken in einer zukünftigen Finanzkrise unterstützen sollen. Sie können in Eigenkapital umgewandelt oder „abgegeben“ werden, wenn die Verluste einer Bank die Kapitalpuffer aufheben. Theoretisch führt eine hohe Bail-in-Verschuldung dazu, dass Anleihegläubiger und nicht Steuerzahler in einer Krisensituation für die Rekapitalisierung der Banken aufkommen müssen.

In Europa hatten die Banken bereits Anfang Dezember 94 Milliarden Euro für nichtpräferenzielle Kredite ausgegeben, wie die S & P Global Ratings auf Anfrage von FT mitteilten. Der Zeitung zufolge war die 100-Milliarden-Euro-Grenze vor Jahresende offensichtlich überschritten worden.

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