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Virusangst hält die Wall Street im Griff

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Die Aktienmärkte in New York werden voraussichtlich am Donnerstag zu verlieren beginnen. Investoren haben immer noch Angst vor dem neuen Koronavirus, das in immer mehr Ländern auftaucht. Insbesondere geht es um die Auswirkungen auf die Wirtschaft, die bisher im Dunkeln liegen.

Viele Anleger fliehen zu Anlagen, die als sicher gelten. Dies führt unter anderem zu beispiellosen Tiefstständen bei den Renditen von Staatsanleihen. Darüber hinaus fielen die Ölpreise weiter.

Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird der Ausbruch des Virus insbesondere zu erheblichen Störungen bei der Versorgung mit Waren aus Asien führen. Infolgedessen dürfte sich der Rückgang des Welthandels mit Waren in den kommenden Monaten fortsetzen. Der Think Tank betont, dass die Handelsspannungen, insbesondere zwischen den USA und China, den Welthandel bereits seit einiger Zeit unter Druck setzen.

Unter den Unternehmen kennt Best Buy den Fokus auf sich selbst. Das Unternehmen schloss das vierte Quartal seines Geschäftsjahres mit höheren vergleichbaren Umsätzen und Gewinnen ab, warnte jedoch gleichzeitig vor den Auswirkungen des neuen Koronavirus.

Darüber hinaus geht die Aufmerksamkeit auf den Technologieriesen Microsoft. Das Unternehmen sagte, es werde seine Ziele mit seiner PC-Abteilung aufgrund des Virus nicht erreichen. Experten zufolge wird das Unternehmen nicht allein sein. Dies wird auch die Aufmerksamkeit der anderen Branchenmitglieder auf sich ziehen.

Darüber hinaus steht der ebenfalls in New York gelistete Brauer AB InBev im Rampenlicht. Der größte Bierbrauer der Welt spürt den Ausbruch des neuen Koronavirus in seinen Ergebnissen und hat mit einem deutlichen Nachfragerückgang in China zu kämpfen.

Aufmerksamkeit wird auch der Reisebranche geschenkt. Die Hotelbuchungsseite Booking.com gab zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Jahreszahlen bekannt, dass sie eindeutig an dem Virus leidet. Beispielsweise kann die Anzahl der Hotelbuchungen im laufenden Quartal jährlich um bis zu 10 Prozent niedriger sein. Die Anzahl der Reisebuchungen auf der Website kann um bis zu 15 Prozent reduziert werden. Insgesamt sieht Booking.com einen Umsatzrückgang auf 7 Prozent vor. Marriott International öffnete auch die Bücher.

Der Dow-Jones-Index schloss am Mittwoch mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 26.957,59 Punkte. Der S & P 500 verlor 0,4 Prozent auf 3116,39 Punkte. Der Nasdaq Technology Level Meter schloss mit 8980,77 Punkten um 0,2 Prozent höher.

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