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E.ON spürt den Zorn des Coronavirus

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Auch der deutsche Energieriese E.ON ist von der Koronakrise betroffen. Die Muttergesellschaft des niederländischen Essent geht davon aus, dass der Gewinn in diesem Jahr aufgrund der rückläufigen Stromnachfrage unter Druck geraten wird. Die Gruppe befürchtet auch, dass Investitionsprojekte durch den Virusausbruch verzögert werden.

Diese Warnung von E.ON unterstreicht, wie stark das Virus die größte Volkswirtschaft in Europa trifft. Deutschland hingegen engagierte sich stark für den Übergang zu erneuerbaren Energien. Wenn große E.ON-Projekte zum Stillstand kommen, werden die negativen Folgen wahrscheinlich noch viele Jahre spürbar sein.

In diesem Jahr rechnet EO.N noch mit einer Steigerung des operativen Ergebnisses, möglicherweise bis zu 4,1 Milliarden Euro. Diese Schätzung berücksichtigt jedoch nicht alle Turbulenzen rund um das neue Coronavirus.

Im vergangenen Jahr profitierte E.ON stark von der Übernahme von Innogy. Das Betriebsergebnis stieg von 3 Milliarden Euro im Vorjahr auf 3,2 Milliarden Euro. Der Nettogewinn blieb auf einem Niveau von rund 1,5 Milliarden Euro.

Die Europäische Kommission gab im September grünes Licht für die Übernahme von Innogy durch E.ON. Diese Transaktion führte zu einem komplexen Geschäft zwischen E.ON und RWE, bei dem Aktivitäten ausgetauscht wurden. E.ON wird sich nun stärker auf die Verteilung und den Verkauf von Energie und Gas an Haushalte konzentrieren.

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