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OPEC-Videotreffen verschoben

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Die Ölkartellländer und Verbündeten der OPEC verschieben ihr Treffen per Videolink. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters auf der Grundlage von Insidern. Das digitale Treffen über Produktionskürzungen würde am Montag stattfinden, wird jedoch voraussichtlich auf den 8. oder 9. April verschoben, um den Parteien mehr Zeit für Verhandlungen zu geben.

Der Grund für die Konsultation ist der gigantische Rückgang der Ölpreise in den letzten Monaten. Aufgrund der Pandemie mit dem neuen Coronavirus ist die Nachfrage nach Öl stark gesunken. Das OPEC-Mitglied Saudi-Arabien und Russland, die zuvor mit dem Kartell zusammengearbeitet hatten, verschärften diesen Absturz aufgrund ihrer offenen Fehde um Produktionsbeschränkungen. Aus Rache überfluteten sie den Markt mit billigem Öl.

An diesem Wochenende wurden zwischen Russland und Saudi-Arabien erneut laute Worte darüber gesprochen, wer für den Beginn des Kampfes verantwortlich war. Laut einem Vertreter des Kartells war dies ein weiterer Grund, das Treffen zu verschieben. Russland machte Saudi-Arabien für die Entscheidung verantwortlich, mehr Öl zu pumpen, während das arabische Land behauptete, Russland sei das erste Land, das vom Verhandlungstisch verschwunden sei.

Der russische Präsident Wladimir Putin gab am Freitag zu, dass ein neues Abkommen auf dem Ölmarkt erforderlich ist. Laut Insidern ist Russland bereit, 1 Million Barrel weniger pro Tag zu produzieren. Dies unter der Bedingung, dass die Vereinigten Staaten auch ihre Produktion reduzieren. Die USA haben sich bisher nicht an den Produktionsabkommen der OPEC und ihrer Verbündeten beteiligt.

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