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Die Beleuchtungsfirma Osram schreibt rote Zahlen

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Das deutsche Beleuchtungsunternehmen Osram Licht schloss das zweite Quartal des Geschäftsjahres mit einem Verlust ab. Unter anderem entstanden dem Unternehmen Kosten für die Rationalisierung von Geschäftsabläufen und -prozessen. Das Unternehmen hat 45 Mio. EUR für die Restrukturierung bereitgestellt.

Der Verlust in den Monaten Januar bis März betrug 39 Millionen Euro. Das bedeutete eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Angesichts der internationalen Herausforderungen war es laut Osram ein gutes zweites Quartal. Dass das Unternehmen schnell Maßnahmen gegen die Folgen der Koronakrise ergriffen hat, hat sich ausgezahlt. Laut Osram war es jedoch eine „Herausforderung“, die Produktion auf dem Standard zu halten.

Insbesondere ab Ende März drangen die negativen Auswirkungen der Krise in die Ergebnisse von Osram ein. Auf vergleichbarer Basis verringerte sich das Betriebsergebnis im Messzeitraum um 8 Prozent auf 821 Millionen Euro.

Osram wird weitere Sparmaßnahmen ergreifen, um die Krise gut zu überstehen. Für einige Mitarbeiter wurden Arbeitszeiten angefordert. Der Vorstand wird sein Grundgehalt für Mai um ein Zehntel senken, um die Kosten zu senken. Darüber hinaus werden die Boni für Unternehmensleiter reduziert.

Osram hat zuvor seine Prognosen für dieses Jahr zurückgezogen. Es wurden noch keine neuen Vorhersagen getroffen.

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