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Massive Rezession in der EU und andere wichtige Daten

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Die Exporte der Eurozone gingen im März unter dem Druck der Koronakrise um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die europäische Statistikagentur Eurostat gab dies bekannt.

Die Importe aus den neunzehn Euro-Ländern gingen gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent zurück. Der Handelsüberschuss belief sich auf 28,2 Milliarden Euro.

Die Wirtschaft der Eurozone schrumpfte im ersten Quartal dieses Jahres aufgrund der Koronakrise um 3,8 Prozent. Dies geht aus einer zweiten Schätzung der Europäischen Statistikagentur Eurostat hervor, die einer früheren Schätzung entspricht.

Es ist die stärkste Schrumpfung seit Beginn der Messungen. Im vierten Quartal 2019 wuchs die Wirtschaft des Euro-Währungsgebiets in 18 Ländern gegenüber der Vorperiode um 0,1 Prozent.

Die Europäische Union schrumpfte um 3,3 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal dieses Jahres aufgrund der Koronakrise um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Statistische Bundesamt gab dies auf der Grundlage vorläufiger Zahlen bekannt.

Nach Angaben des statistischen Amtes ist dies der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise von 2009. Die deutsche Wirtschaft war mit deutlich niedrigeren Konsumausgaben konfrontiert, da viele Geschäfte geschlossen wurden und die Menschen wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung des Virusausbruchs zu Hause blieben. Darüber hinaus standen auch Unternehmensinvestitionen deutlich unter Druck. Viele Fabriken in Deutschland wurden geschlossen.

Die Schrumpfungszahl entspricht der durchschnittlichen Erwartung der Ökonomen. Im vierten Quartal 2019 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt der größten Volkswirtschaft Europas um revidierte 0,1 Prozent. Ein unverändertes Niveau wurde zuvor gemeldet.

Mit zwei aufeinander folgenden Kontraktionsquartalen ist Deutschland nun offiziell in eine wirtschaftliche Rezession eingetreten. Das zweite Quartal wird voraussichtlich noch schwieriger, da dann die volle Wirkung der Sperrmaßnahmen zu spüren sein wird. Diese Maßnahmen werden nun langsam gelockert.

Um den negativen Auswirkungen der Krise auf die Wirtschaft entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung umfangreiche Unterstützungspakete für Unternehmen angekündigt. Berlin befürchtet, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 6,3 Prozent schrumpfen wird. Für das nächste Jahr wird eine deutliche Belebung der deutschen Wirtschaft prognostiziert.

Die Erzeugerpreise in Deutschland fielen im April gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent. Das Statistische Bundesamt hat dies gemeldet.

Ökonomen hatten allgemein einen Rückgang von 0,6 Prozent erwartet. Im März fielen die Preise, die deutsche Hersteller für ihre Produkte verlangen, um 0,8 Prozent.

Auf Jahresbasis fielen die deutschen Erzeugerpreise um 1,9 Prozent nach einem Rückgang von 0,8 Prozent im Vormonat.

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