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Oppositionsführer Weißrussland fordert EU auf, Ergebnis nicht zu akzeptieren

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Die Weißrussische Oppositionsführerin Svetlana Tichanovskaya hat die Europäische Union aufgefordert, die Stimme Weißrusslands zu respektieren und die Ergebnisse der jüngsten Präsidentschaftswahlen nicht anzuerkennen. Sie Sprach in einer Videobotschaft aus Litauen, wohin Sie geflohen war. Die EU geht bereits davon aus, dass der Wahlprozess manipuliert wurde, um den autokratischen Präsidenten Aleksander Lukaschenko an der macht zu halten. Unterdessen warnt Russlands Präsident Putin davor, dass sich Europa nicht in Weißrussland einmischen sollte.

Am Mittwochnachmittag diskutieren die EU – Regierungschefs über die angespannte Lage in Weißrussland. Nach Angaben von EU-Ratspräsident Charles Michel soll der Digitalgipfel Solidarität mit dem belarussischen Volk zeigen, nachdem Proteste gegen die Wiederwahl von Präsident Lukaschenko Brutal niedergeschlagen wurden. Er gilt als „letzter Diktator Europas“.

Mit einem Ende der Gewalt, der Deeskalation und des dialogs glaubt die EU, dass das Land aus der Krise herauskommen kann. Die EU erstellt bereits eine Sanktionsliste von Personen, die für Gewalt, repression und Fälschung von Wahlergebnissen verantwortlich sind. Ihr bankvermögen in der EU wird eingefroren und Ihnen die Reise nach Europa verwehrt. Auch ein Vorschlag für einen Dialog zwischen dem Lukaschenko-regime und der opposition ist im Gange.

Die Wahlen seien unfrei und unfair gewesen, urteilten die EU-Staaten zuvor. Sie wollen eine Neuauszählung der Stimmen oder Neuwahlen. „Die union will dem belarussischen Volk eine wichtige Botschaft der Solidarität übermitteln“, heißt es in der Quelle.

Lukaschenko sieht ausländische Kräfte hinter den Protesten, oder zumindest will dieses Bild zu schaffen, und hat Truppen an die Grenze zu übungen geschickt. Der russische Präsident Putin reagierte positiv auf eine bitte seines Nachbarn um Unterstützung. Die Fraktionsvorsitzenden im EU-Parlament fordern Russland auf, auf öffentliche oder geheime Einmischung zu verzichten. Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten sind aufgerufen, auf jede russische Aktion „wachsam“ zu reagieren.

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