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Lange Haftstrafen gegen verdächtige im Charlie-Hebdo-Prozess gefordert

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Die französische Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen gegen 17 Personen, die an den Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, einen jüdischen Supermarkt und einen Polizisten in Paris beteiligt sind. 17 Menschen starben bei den Anschlägen zwischen 7 und 9 Januar 2015.

Nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft lieferten die verdächtigen Waffen oder Logistische Unterstützung für die drei Täter, die während des Angriffs von Agenten erschossen wurden. Vierzehn verdächtige sind in dem Fall anwesend, drei verdächtige werden in Abwesenheit strafrechtlich verfolgt. Alle 14 Anwesenden bestreiten die Vorwürfe.

Einer der Anwesenden ist der Hauptverdächtige Ali Riza Polat, gegen den die französische Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe fordert. Er wäre die Rechte hand von Amedy Coulibaly gewesen, die bei dem Angriff auf einen jüdischen Supermarkt getötet wurde.

Gegen elf weitere anwesende Personen fordert die Staatsanwaltschaft 13 bis 20 Jahre Haft wegen Unterstützung der Täter.
Partner bomber noch auf freiem Fuß.

Unter den abwesenden Mitgliedern ist Hayat Boumeddiene. Der flüchtige verdächtige soll coulibalys partner sein und Waffen gekauft und bei der Vorbereitung geholfen haben. Ihr drohen 30 Jahre Haft.

Für einen moment dachte man, dass Boumeddiene bei einem amerikanischen Luftangriff gestorben war, nachdem Sie nach Syrien geflohen war, aber eine dschihadistin erzählte kürzlich den französischen Geheimdiensten, dass Sie Ende letzten Jahres aus einem Gefangenenlager geflohen sei.

Zwei weitere Flüchtlinge sind Mohamed Belhoucine und sein jüngerer Bruder Mehdi. Mohamed hätte Coulibaly operativ unterstützt und wäre ein religiöser mentor gewesen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft will 20 Jahre Gefängnis für Mehdi, weil er angeblich Boumeddiene Flucht geholfen.

Bei dem Angriff auf Charlie Hebdo stürmten die Brüder Chérif und Saïd Kouachi am 7.Januar die Redaktion und töteten 11 Menschen. Draußen erschossen Sie einen Polizisten. Am 8. Januar tötete Coulibaly eine Polizistin in einem Vorort von Paris. Einen Tag später erschoss er vier Geiseln in einem jüdischen Supermarkt.

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