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Deutsche Industrie steht vor „Widrigkeiten“

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Die deutsche Industrie hat im Dezember weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Laut ING-Ökonomen deutet dies darauf hin, dass die strengere Sperrung in Deutschland zusammen mit den anhaltenden Sperren in anderen Ländern des Euroraums nun auch die Industrie der größten Volkswirtschaft des Euroraums betroffen hat. Sie sprechen von einem „Rückschlag“ für die Industrie der östlichen Nachbarn.

Der Auftragsrückgang im Werk betrug 1,9 Prozent. Dies ist der erste Rückgang nach sieben Monaten Anstieg. Ökonomen hatten im Durchschnitt bereits einen Rückgang, aber keinen solchen Rückgang berücksichtigt. Im November stiegen die Bestellungen im Werk um bereinigte 2,7 Prozent.

Insbesondere deutsche Industrieunternehmen erhielten weniger Aufträge aus den Nachbarländern. Auch die Inlandsnachfrage war schwach. Im Gegenteil zeigten neue Aufträge von außerhalb des Euroraums etwas Licht. Die Fabrikaufträge lagen im Dezember noch rund 6% über dem Vorkrisenniveau.

Die deutsche Industrie war sehr früh vom Coronavirus betroffen, als die Aufträge aus China fielen. Danach ist der Sektor in Europa relativ gut durch die Coronacrisis gegangen, so die Experten von ING. Sie weisen darauf hin, dass der Rückgang im Dezember eine vorübergehende Atempause bedeuten kann, aber auch schwerwiegender sein kann.

„Mit der Unterbrechung des chinesischen Neujahrs und den anhaltenden Sperren vieler wichtiger Handelspartner scheinen industrielle Rückschläge schwer zu vermeiden“, sagten die Ökonomen.

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