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Lockdown und höhere Umsatzsteuer treffen deutsche Ladenverkäufe

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Einzelhändler in Deutschland leiden unter den Coronavirus-Maßnahmen. Neben der Schließung von nicht wesentlichen Geschäften stehen Einzelhändler jedoch auch vor einer weiteren Erhöhung der Umsatzsteuer, die zuvor aufgrund der Krise vorübergehend gesenkt worden war. Es ist besonders schwierig für Modeunternehmer.

Laut statistischem Bundesamt ist der Einzelhandelsumsatz in Europas größter Volkswirtschaft im Januar monatlich um 4,5 Prozent gesunken. Der Rückgang fiel damit deutlich stärker aus als von Ökonomen erwartet. Der Rückgang folgt auf einen Rückgang von 9,1 Prozent im Vormonat. Auf Jahresbasis lag die Umwandlungsrate im Januar um fast 9 Prozent niedriger.

Seit dem 16. Dezember sind viele Geschäfte in Deutschland geschlossen. Darüber hinaus haben viele Verbraucher in den letzten Wochen des Jahres 2020 aufgrund der vorübergehenden Umsatzsteuerregelung große Einkäufe getätigt, um Geld zu sparen.

In der Modebranche betrug der jährliche Umsatzrückgang 76,6 Prozent. Dagegen gaben die Deutschen 4,3 Prozent mehr für Lebensmittel in Supermärkten und Geschäften aus. Online-Ausgaben stiegen um fast ein Drittel.

Am Mittwoch spricht die Merkel-Regierung darüber, ob die Maßnahmen gelockert werden sollen oder nicht. Die aktuellen Maßnahmen gelten bis mindestens 7. März.

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