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Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro für Lufthansa

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Im vergangenen Jahr schloss die Lufthansa-Fluggesellschaft mit einem Rekordverlust von mehr als 6,7 Milliarden Euro. Im Frühjahr hörte der internationale Personenverkehr aufgrund von Reisebeschränkungen fast auf und die teilweise Erholung im Sommer wurde bald durch neue Sperren unterdrückt.

In diesem Jahr rechnet das deutsche Luftfahrtunternehmen nur noch mit der Hälfte der normalen Anzahl von Flügen vor der Krise. Dies erfordert laut Lufthansa weiterhin staatliche Unterstützung in Form von subventionierter Kurzarbeit und der Rückzahlung bezahlter Sozialversicherungsbeiträge.

Die Lufthansa rechnet erst 2024 mit einem Ausstieg aus dem Krisenmodus. Aber selbst dann fliegt der Konzern immer noch ein Zehntel weniger als vor der Coronavirus-Pandemie, schreibt das Unternehmen in seinem Jahresabschluss. Entscheidend ist, ob Reisebeschränkungen, insbesondere auf dem nordamerikanischen Markt, nach Impfungen und Massentestprogrammen gelockert werden können.

Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung bereits 9 Milliarden Euro in die Lufthansa investiert, um das Unternehmen vor dem Absturz zu bewahren. Zudem kosteten Sanierungen aufgrund der Krise 28.000 Mitarbeiter ihre Jobs im Konzern.

Insgesamt beförderte Lufthansa im Jahr 2020 36 Millionen Passagiere, nur ein Viertel der Zahl ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank damit auf 13,6 Milliarden Euro und damit 63 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Einen positiven Beitrag leisteten lediglich Lufthansa Cargo-Flüge.

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