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Protest gegen COVID Maßnahmen in mehreren deutschen Städten

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In mehreren deutschen Städten haben an diesem Wochenende Menschen gegen die strengen Coronavirus-Maßnahmen demonstriert. In Sachsen ging eine Menschenmenge mit Fackeln zum Haus von Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

Die Gruppe von etwa 30 Personen versammelte sich am Freitagabend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus des Ministers. Als die Polizei eintraf, floh die Menge, aber die Identität von etwa 25 Teilnehmern konnte festgestellt werden. Köpping nannte die Aktion abstoßend. Dies seien keine Proteste, so der Staatsminister, sondern organisierte Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretikern. Ärzte, Impfzentren, Krankenhäuser und lokale Administratoren seien ebenfalls betroffen, sagte sie.

Die Aktion folgte der Nachricht letzte Woche, dass Deutschland eine Impfpflicht erhebt. Die Impfrate sei zu niedrig, sagten die scheidende Bundeskanzlerin Merkel und ihre beabsichtigten Nachfolger Scholz letzte Woche. In Sachsen ist die Impfrate am niedrigsten und die Infektionsraten sind in Deutschland am höchsten. Es wurde auch angekündigt, dass Deutschland 2G für Einzelhandels- sowie Kultur- und Sportveranstaltungen einführen wird. Ungeimpfte Menschen können nur in wichtige Geschäfte gehen.

Die Polizei rechnet am Montag in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden mit Protesten und Ausschreitungen. Der Landtag entscheidet am Montag, ob der Ausnahmezustand, die Epidemie Lage, im Land verlängert wird. In diesem Fall kann das Land nach dem 12-Dezember auch strengere Maßnahmen wie eine teilweise Sperrung verhängen. Lesen Sie mehr bei der Freien Presse

Mehr als 70 Prozent der deutschen Bevölkerung sind laut einer Umfrage der ARD in der vergangenen Woche für eine generelle Impfpflicht. Das sind 14 Prozent mehr als vor einem Monat. Aber auch die strengeren Coronam-Maßnahmen sorgen für Protest. In mehreren deutschen Städten gingen am vergangenen Wochenende Menschen auf die Straße. In Hamburg gab es am Samstag etwa 5.000 Anhänger der Querthink-Bewegung und Impfskeptiker. In Frankfurt beendete die Polizei zwei Demonstrationen mit etwa tausend Teilnehmern, weil sie sich nicht an die Regeln hielten.

Auch in Trier und Berlin wurde protestiert. In der deutschen Hauptstadt wurden Demonstranten festgenommen. Sie verstießen gegen die Coronavirus-Regeln, widersetzten sich der Polizei und griffen Journalisten an. In Thüringen, das wie Sachsen hohe Infektionsraten aufweist, gingen die Menschen in mehreren Städten auf die Straße. Die Demonstrationen wurden teilweise nicht angemeldet und Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen.

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