Home Wirtschaft Der Boykott des russischen Gases und Öls wird zu den besseren Zeiten verzögert

Der Boykott des russischen Gases und Öls wird zu den besseren Zeiten verzögert

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Die Europäische Union arbeitet an Notfallplänen, um russisches Öl und Gas loszuwerden. Ein Boykott wurde gestern auf dem EU-Gipfel allerdings noch nicht beschlossen. Das würde auch die eigenen Mitgliedsstaaten vor große Probleme stellen.

Der EU-Gipfel war eine Premiere: Der US-Präsident nahm daran teil. Joe Biden war bereits zu NATO-Gesprächen in Brüssel und hielt an Zusagen über die Lieferung von amerikanischem Gas an europäische Mitgliedstaaten fest. Das sollte helfen, kurzfristig weniger abhängig vom Kreml zu werden.

Ein vollständiger Boykott ist noch nicht beschlossen. Laurien Crump, der viel über europäische Sicherheit zur Zeit des Kalten Krieges recherchiert, hält das für sinnvoll.

„Obwohl man auch sagen kann, dass es klug wäre, einen Boykott zu verhängen, weil Putin seinen Krieg mit den Einnahmen aus Gas und Öl finanziert.“

Logisch also, dass dies für die Ukraine eine sehr willkommene Maßnahme wäre, die EU aber „letztlich auch über Auswirkungen auf die eigenen Länder nachdenken muss“.

„Solche Maßnahmen sind auf nationaler Ebene schwer zu ergreifen“, denkt Crump. Er sagte auch, es wäre klug, Sanktionen zu vermeiden. „Das gibt auch Zeit, an Notfallplänen zu arbeiten, wie wir dieses russische Öl und Gas kurzfristig loswerden können.“

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