Home Politik Nein, die Energiekrise wird nicht dadurch abgewendet, dass die Lichter der Stadt ausgeschaltet werden

Nein, die Energiekrise wird nicht dadurch abgewendet, dass die Lichter der Stadt ausgeschaltet werden

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Der Reichstag abends ohne Beleuchtung, die Temperatur in privaten Schwimmbädern muss sinken und auch Geschäfte müssen öfter das Licht ausschalten. Deutschland setzt Maßnahmen um, um die Energiekrise zu überwinden. Insbesondere unsere östlichen Nachbarn in Europa erweisen sich als wenig widerstandsfähig gegen den Gashahn, den Russland zunehmend absperrt.

Außerdem erlischt die Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern, und Geschäfte dürfen die Fassade bei Dunkelheit nicht mehr beleuchten. All das soll für 2 Prozent weniger Gasverbrauch sorgen. In öffentlichen Gebäuden sollte die Heizung ab dem nächsten Monat 19 Grad nicht überschreiten. In Hallen und Fluren müssen Heizungen möglicherweise ganz ausgeschaltet werden. Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen sind davon ausgenommen. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums können sie Haushalte, Unternehmen und Regierungen in zwei Jahren mit insgesamt knapp 11 Milliarden Euro versorgen.

Wirtschaftsminister Robert Habeck betont, dass diese Einsparungen jetzt nicht ausreichen, da weniger russisches Gas eindringt. „Diese Maßnahmen sparen Energie. Aber nicht so sehr, dass wir uns jetzt zurücklehnen können.“Um einen Ausweg aus dieser Energiekrise zu finden, hofft Deutschland auf die Hilfe Kanadas. In dieser Woche stattete die Kabinettsspitze dem Land daher einen Besuch ab. Es gab Gespräche mit der gesamten Spitze des kanadischen Kabinetts und der Wirtschaft, wie Gasversorgern und Technologieunternehmen.

Deutschland konnte mehrere Deals abschließen. Es ging um LNG und grünen Wasserstoff. Dies ist eine enorme Vertiefung der Beziehung, die bereits zu Kanada bestand. Das Wasser ist in Deutschland wirklich in aller Munde und kein anderes Land war so abhängig von russischem Gas. Die deutsche Industrie kann einfach nicht laufen, wenn es keine Alternativen aus dem Rest der Welt gibt.

Der deutsche Ministerpräsident Olaf Scholz sagt, sein Land habe in der Vergangenheit Fehler gemacht, indem es vollständig von russischem Gas abhängig geworden sei. Im Deutschen gibt es ein Sprichwort: Man sollte nicht alle Eier in einen Korb legen. Wir werden das jetzt nie wieder tun, wenn wir uns das Gas ansehen. Es wäre besser, wenn wir die Eier in mehr Körbe teilen würden.

Für diesen Winter sollten die Maßnahmen also dazu beitragen, das Land warm zu halten und die Industrie am Laufen zu halten. Es wird Ersatzenergiequellen geben und der Vorrat wird so weit wie möglich aufgefüllt. Kurzfristig, in den nächsten zwei Jahren, gibt es ein großes Problem für die Branche. Am Ende werden keine Einsparungen ausreichen, um die Branche so am Laufen zu halten, wie sie jetzt ist.

Der Prozess der vollständigen Versorgung aus anderen Energiequellen wird lange dauern. LNG-Terminals müssen gebaut und Genehmigungen beantragt werden. Alle demokratischen Regeln werden so gut und so schlecht gekürzt, wie sie nur sein können. Aber wenn man sich die vergangenen Projekte anschaut und wie sich die deutsche Bürokratie darin zeigt, sieht man, dass es ein zähes Verfahren ist. Das kann man nicht immer beiseite legen.zu den Ursachen gehört die Tatsache, dass lokale Behörden und Naturorganisationen manchmal in die Quere kommen. „Sie haben auch das Recht, dagegen zu protestieren.‘

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