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Ministerin Baerbock wieder in Kiew

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Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat am Samstag ihren ukrainischen Amtskollegen in Kiew besucht. Die Ukraine fordert Leopard-Panzer von Deutschland, aber Baerbock konnte sie nicht versprechen.

Das Gespräch zwischen Baerbock und Kuleba drehte sich hauptsächlich um Waffenlieferungen. Da die Ukraine an Boden gewinnt, werden schnell zusätzliche Waffen benötigt, um die Gegenoffensive aufrechtzuerhalten. Die Ukraine wirft Deutschland vor, zu lange mit Waffenlieferungen gezögert zu haben. „Jeden Tag denkt jemand in Berlin nach oder lässt sich beraten, hier sterben Menschen, weil der Panzer nicht geliefert wurde“, sagte Kuleba auf einer Pressekonferenz.

Kuleba machte auch deutlich, dass dies nicht an Baerbock liegt. Er habe die härtesten Gespräche mit dem Verteidigungsministerium geführt, sagte er. Baerbock gilt innerhalb der Regierung als Vorkämpferin für mehr Waffenlieferungen. Das Kanzleramt, wo SPD’er Scholz das Zepter schwenkt, und das Verteidigungsministerium, mit Christine Lambrecht – ebenfalls von der SPD – an der Spitze, sind zurückhaltender. Sie wollen keine deutschen ‚Einzelkämpfer‘ und weisen darauf hin, dass die USA noch keine Panzer geliefert haben. Deutschen Medien zufolge konnte Baerbock in Kiew keine konkreten Zusagen machen. Ihr Besuch sollte vor allem deutlich machen, dass Deutschland die Ukraine weiterhin unterstützt.

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