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Die Erzeugerpreise in China fallen weiter

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Die Erzeugerpreise in China gingen im August weiter zurück, während die Inflation in China ihren höchsten Stand seit achtzehn Monaten erreichte. Dies geht aus Daten des nationalen Statistikamts hervor.

Die Preise der chinesischen Hersteller für ihre Produkte sind im vergangenen Monat gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang seit drei Jahren. Hier hatten die Ökonomen generell einen Rückgang von 0,9 Prozent erwartet. Die Erzeugerpreise fielen im August um 0,3 Prozent.

Chinesische Hersteller sehen sich aufgrund der Handelsspannungen mit den USA einem Preisdruck ausgesetzt, während sich die Rohstoffpreise ebenfalls abschwächen. Die chinesische Regierung ergreift Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, einschließlich der Lockerung der Eigenkapitalanforderungen für Banken.

Die Verbraucherpreise in China stiegen im August gegenüber dem Vormonat um 2,8 Prozent pro Jahr. Die Inflation wird durch die hohen Schweinefleischpreise getrieben.


Der Autor: Karl Mayer

Karl Mayer arbeitete als freiberuflicher Journalist beim Wirtschaftsblatt Hamburg. Er liebt Makroökonomie und Geopolitik

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