
Der deutsche Chipkonzern Infineon war im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres von den schwierigen Marktbedingungen im Chipbereich etwas betroffen. Der Umsatz war daher etwas niedriger als ein Viertel zuvor. Obwohl die Nachfrage nach einigen Produktgruppen gestiegen ist, rechnet Infineon erst nach dem laufenden Quartal mit einer Verbesserung des Marktes.
Der Umsatz von Infineon ging vierteljährlich um 7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurück. Unter anderem verkauften sich die Produkte für die Autoindustrie weniger gut. Der Jahresüberschuss stieg von 161 Millionen Euro im Vorquartal auf 210 Millionen Euro. Dies ist jedoch im Wesentlichen auf einen einmaligen Gewinn von 36 Millionen Euro zurückzuführen.
Für das Gesamtjahr 2020 erwartet Infineon ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 7 Prozent. Darüber hinaus geht das Unternehmen nach wie vor davon aus, dass das neue Koronavirus keinen „signifikanten negativen Effekt“ hat.
Der Autor: Elias Böhm
Er arbeitete mehr als 6 Jahre als Literaturredakteur und Journalist für die Dresdner Zeitung. Jetzt interessiert er sich für innenpolitische Themen und gesellschaftlich relevante Entwicklungen.