
Der Deutsche Chemiekonzern BASF leidet unter einer geringeren Nachfrage in der Automobil – und Luftfahrtindustrie. Der Konzern muss im Dritten Quartal 2,8 Milliarden Euro abschreiben. Das bringt BASF in die roten zahlen.
Für das Dritte Quartal rechnet BASF mit einem Verlust von 2,2 Milliarden Euro. Nach Angaben des Unternehmens ist die Wertminderung hauptsächlich auf eine schwache Leistung bei Surface Technologies zurückzuführen, zu der auch die Bereiche Auto und Luftfahrt gehören. Es gibt auch weiterhin ein überangebot an Basischemikalien. Das setzt die Gewinnmargen unter Druck.
BASF Schloss sich auch seiner Division Agricultural Solutions an, wo Sie ebenfalls abschrieb. Dies liegt an den Maßnahmen zur Straffung des produktionsnetzwerks.
Der Umsatz der BASF soll um 5% auf 13,8 Mrd. Euro gesunken sein. Im letzten Quartal dieses Jahres geht das Unternehmen von einer Erholung aus. Das Unternehmen erwartet, die Ergebnisse des Dritten Quartals zu übertreffen.
Der Autor: Elias Böhm
Er arbeitete mehr als 6 Jahre als Literaturredakteur und Journalist für die Dresdner Zeitung. Jetzt interessiert er sich für innenpolitische Themen und gesellschaftlich relevante Entwicklungen.