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Arbeitslosigkeit in der Eurozone trotz Lock-down-Maßnahmen stabil

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Die Arbeitslosigkeit im Euroraum blieb im Dezember trotz der eingeleiteten Sperrmaßnahmen im Vergleich zu einem Monat zuvor stabil. Laut Eurostat waren im November 8,3 Prozent der Erwerbstätigen arbeitslos. Dies beendete die Erholung, die im Sommer letzten Jahres begann.

Auch in der gesamten Europäischen Union wurde der Aufschwung gestoppt. Laut Eurostat waren 7,5% der Arbeitskräfte in der Landesunion arbeitslos. Dieser Prozentsatz war auch der gleiche wie im november. Die Arbeitslosigkeit steigt jährlich sowohl im Euroraum als auch in der Europäischen Union. Im Euroraum lag die Arbeitslosigkeit im Dezember 2019 bei rund 7,4%. In der Europäischen Union waren es 6,5 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit, insbesondere bei jungen Menschen, nahm weiter zu. In der Altersgruppe bis 25 Jahre stieg die Arbeitslosigkeit im Euroraum von 18,1% im Vormonat auf 18,5%. In der EU stieg dieser Prozentsatz von 17,5 auf 17,8.

Schätzungen von Eurostat zufolge waren im Dezember in der gesamten EU 16 Millionen Menschen arbeitslos. Davon leben 13,7 Millionen in einem Euro-Land.

Der Ökonom Bert Colijn van ING betont, dass der zweite Coronagolf anscheinend keine wirklichen Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit hat. Er weist jedoch darauf hin, dass sich die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen dem Niveau der ersten Welle nähert. Aus seiner Sicht zeigt dies, dass Menschen mit befristeten oder befristeten Verträgen, auf die viele junge Menschen angewiesen sind, besonders von der Krise betroffen sind.

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