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Erholung der Eurozone durch die neuen Sperren ins Stocken geraten

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Die Wirtschaft im Euroraum schrumpfte im ersten Quartal etwas weniger. Das zeigten am Freitag Zahlen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union. Das Bruttoinlandsprodukt sank im ersten Quartal vierteljährlich um 0,6 Prozent, nach einem Minus von 0,7 Prozent im Vorquartal. Der Markt hatte einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet. Auf Jahresbasis schrumpfte die Wirtschaft der Eurozone im vergangenen Quartal um 1,8 Prozent, während der Markt einen Rückgang um 1,9 Prozent erwartete. Im vierten Quartal lag der Rückgang bei 4,9 Prozent.

Die Verbraucherpreise im Euroraum sind im April schneller gestiegen. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 1,6 Prozent. Im März waren es 1,3% und im Februar 0,9%. Im April 2020 betrug die Inflation nur 0,3%.

Monatlich stiegen die Preise im April dieses Jahres um 0,6 Prozent. Die Kerninflation, ein Schlüsselindikator für die EZB, lag im April bei 0,8 Prozent jährlich. Die Kernpreise stiegen im März im Jahresvergleich um 0,9 Prozent. Auf Monatsbasis stiegen die Kernpreise im März um 0,6 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im März leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag im März bei 8,1 Prozent, nach revidierten 8,2 Prozent im Februar. Für den Monat März hatten Ökonomen allerdings einen Anstieg auf 8,3 Prozent vorhergesagt. Im März 2020 lag die Arbeitslosenquote im Euroraum noch bei 7,1%.

Die Deutsche Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal. Das zeigten am Freitag Zahlen des Statistischen Bundesamtes Destatis. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank vierteljährlich um 1,7 Prozent und im Jahresvergleich um 3,0 Prozent. Der Rückgang erfolgte nach einer kleinen Erholung im zweiten Halbjahr 2020, so Destatis.

Das BIP wuchs im dritten Quartal um 8,7 Prozent und nach dem tiefen Rückgang im zweiten Quartal um 0,5 Prozent. „Die Coronavirus-Krise hat zu Beginn von 2021 zu einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung geführt“, stellte das statistische Amt fest. „Dies wirkte sich insbesondere auf den Inlandsverbrauch aus, während die Warenexporte die Wirtschaft unterstützten.“

Am 25.Mai legt Destatis neue Schätzungen für das erste Quartal vor.

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