Home Politik Migranten sehnen sich schon nach ‚Mama Angela‘

Migranten sehnen sich schon nach ‚Mama Angela‘

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Die Syrer in Deutschland sind traurig und besorgt. Ihre „Mutter“ Angela Merkel ist nicht mehr die Führerin Deutschlands. Meine Freunde und Familie in Deutschland haben auch viele Sorgen.

Merkel wurde von vielen als echte Machtfrau gesehen. Unter den Flüchtlingen war sie vor allem als Mutter bekannt. Während andere Länder widerwillig eine Handvoll Flüchtlinge zuließen, öffneten sie die Grenzen Deutschlands vollständig. „Wir können das“, sagte sie heldenhaft. Sie gab dem großen Flüchtlingsstrom auf dem Weg nach Europa Hoffnung. Das Gefühl, dass jemand mit offenen Armen auf uns wartete.

Merkel war nicht nur der Ansicht, dass Flüchtlinge aufgenommen werden sollten, sondern auch, dass sie eine Bereicherung für die alternde Bevölkerung Europas darstellen würden. Schließlich brauchen wir Menschen, die arbeiten können. Merkels Wunsch ging in Erfüllung. Meine syrischen Freunde und Familie leben alle in Deutschland. Sie haben einen Job.

Aber was wird als nächstes passieren? Wie wird die neue Regierung mit ihrer Position umgehen? Werden die neuen Politiker mit Merkels Erbe umgehen? Was ist mit den Flüchtlingen, die unter Merkels Herrschaft gebracht wurden?

Syrer sind an einen Führer in ihrem Leben gewöhnt. Wenn es einen Machtwechsel gibt, geht es uns oft schlechter.

Diese Zweifel und Bedenken kommen nicht aus dem Nichts. Syrer sind an einen Führer in ihrem Leben gewöhnt. Wenn es einen Machtwechsel gibt, geht es uns oft schlechter. Dass es in Europa normal ist, dass Staats- und Regierungschefs nach einer gewissen Zeit ihre Macht abgeben, ist für uns gewöhnungsbedürftig. Wir denken bald das Schlimmste davon.

Was ich nicht bezweifle, ist die Tatsache, dass Merkel eine politische Figur ist, die wir nicht so schnell vergessen werden. Sie hat der Welt bewiesen, dass sie eine sehr starke Person und Führungskraft ist. Sie hat einen Platz im Herzen vieler Flüchtlinge, auch meiner. Sie war diejenige, die die meisten Flüchtlinge in Europa aufgenommen hat, und dafür werde ich ihr immer dankbar sein.


Der Autor: Philipp Albrecht

Nach einem Jahr Praktikum bei der Zeit-Ausgabe beschloss er, seine Hand zu versuchen, indem er Artikel im Abschnitt ... schrieb. Er interessiert sich für Außenpolitik und internationale Konflikte.

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