
Von den mehr als einer halben Million Autofahrern in Deutschland hat fast ein Viertel einen Migrationshintergrund, so eine Studie eines Wirtschaftsinstituts aus Köln.
Es handelt sich um 133.000 Fahrer und das sind 23,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, errechneten die Kölner Volkswirte. Der Mangel an Fahrern wäre in Deutschland viel größer gewesen, wenn das Land einer großen Anzahl von Migranten Asyl verweigert hätte. Die Kölner Ökonomen stellen klar, dass der Personalmangel auch in anderen Berufsgruppen gravierender gewesen wäre, wenn eine erhebliche Zahl von Migranten nicht nach Deutschland aufgenommen worden wäre.
Der Personalmangel, der auch in Deutschland in zahlreichen Branchen herrscht, ist den Forschern zufolge im Straßenverkehr am dringlichsten. Dies gilt auch in der aktuellen Situation, in der viele Migranten bereits aktiv an der deutschen Wirtschaft teilnehmen. Die Kölner Ökonomen schauten auch nach Bundesländern. Es zeigte sich, dass die meisten Migrantenfahrer im Südwesten Deutschlands und kaum im Osten des Landes beschäftigt sind.
In den Niederlanden beträgt der Anteil der Arbeitsmigranten etwa 10%, ebenso wie der Anteil des Straßenverkehrs. Auch die Briten sahen die Studie und sagten, Deutschland habe den Personalmangel gut vorsortiert. Die Briten haben wegen des Brexit das Gegenteil getan und Migranten nicht in ihr Land gelassen. das Ergebnis ist, dass Supermärkte campieren (t)und mit leeren Regalen und dass Einzelhandelsketten nicht oder nicht rechtzeitig beliefert werden, beklagten sich einige Briten.
Der Autor: Karl Mayer
Karl Mayer arbeitete als freiberuflicher Journalist beim Wirtschaftsblatt Hamburg. Er liebt Makroökonomie und Geopolitik