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Erdogan will kein Präsident der Truthahn sein

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verhandelt mit den Vereinten Nationen über eine Namensänderung der Türkei. Der englische Name ist Türkei, was auch Truthahn bedeutet. Erdogan will, dass sein Land nicht mehr mit dem Vogel in Verbindung gebracht wird und denkt deshalb an den Namen Turkiye.

Erdogan hat bereits eine Kampagne in seinem eigenen Land gestartet, um Unterstützung für die Namensänderung zu finden. Das türkische Volk wurde gebeten, den neuen Namen zu verwenden, wenn es über sein Land spricht. „Dieser Name steht für unsere Kultur, unser Volk und unsere Werte“, sagte Erdogan.

Der Präsident möchte auch, dass alle türkischen Produkte mit dem Ausdruck ‚Made in Turkey‘ anstelle von ‚Made in Turkiye‘ versehen werden.

Staatliche Medien haben den Begriff bereits übernommen. Auch auf der Website des türkischen Außenministeriums wurde der Name des Landes bereits geändert. Und das, obwohl der Präsident noch keine offizielle Anfrage an die Vereinten Nationen gestellt hat. „Wir haben noch keinen Antrag erhalten“, sagte ein Sprecher.


Der Autor: Karl Mayer

Karl Mayer arbeitete als freiberuflicher Journalist beim Wirtschaftsblatt Hamburg. Er liebt Makroökonomie und Geopolitik

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