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FGS Nordrhein-Westfalen durch Sturm beschädigt

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Die deutsche Fregatte F125 FGS Nordrhein-Westfalen wurde am Wochenende in Deutschland durch den Sturm beschädigt. In Willemshaven wehte es so heftig, dass sich das Schiff von seinem Liegeplatz löste und gegen den Pier klatschte. Dank des schnellen Eingreifens der Besatzung und des Personals im Hafen konnten größere Schäden vermieden werden. Ein weiteres Schiff der gleichen Klasse wurde letzte Woche übergeben.

Die Kraft des Windes übte so viel Kraft auf das Schiff aus, das zu den größten Fregatten der Welt gehört, dass zwei Poller losgezogen wurden, während das Schiff mit doppelten Leinen befestigt wurde. Laut dem Kommandeur der zweiten Flottille, Konteradmiral Axel Schulz, hätte der Schaden leicht viel größer sein können, aber dies wurde durch die Handlungen der Anwesenden verhindert.

Die FGS Nordrhein-Westfalen ist eine 150 Meter lange Fregatte, die 2020 von der Deutschen Marine in Auftrag gegeben wurde. Es hat eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Knoten und eine Verdrängung von 7200 Tonnen.

Große Schiffe fangen viel Wind, so hätte man ein Sprichwort sagen können. Es geschah, das viel größere Schiff, Zr.Ms . Karel Portier im Februar 2020 während des Sturms Ciara. Dann schnappte der Portier einen Poller vom Steg durch den Wind.

Diese Woche wurde bekannt gegeben, dass die FGS Rheinland-Pfalz, das Schwesterschiff der FGs Nordrhein-Westfalen, an die deutsche Variante von DMO übergeben wurde: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Diese übernahm das Schiff vom Bauherrn thyssenkrupp Marine Systems (tkMS).

Alle vier Fregatten der F125-Klasse wurden nun von tkMS gebaut und ausgeliefert. Für dieses Projekt arbeitete die Werft mit der NVL Group im Konsortium Arge F125 zusammen. Das Schiff wurde aufgrund der Corona-Pandemie mit bescheidenem Aufwand an das BAAINBw übergeben.

Das Projekt sollte die Fregatten der Bremer Klasse ersetzen, deutsche Varianten der niederländischen S-Fregatten. Die vier Schiffe kosten jeweils rund 755 Millionen Euro. Die Fregatten der F125 Baden-Württemberg-Klasse haben, wie der vollständige Name schon sagt, die größte Verdrängung aller Fregatten der Welt. Die Schiffe sind jedoch kaum bewaffnet.

Die ersten drei Schiffe, die FGs Baden-Württemberg, die FGs Nordrhein-Westfalen und die FGS Sachsen-Anhalt, wurden nach vielen Anlaufproblemen in den Jahren 2019, 2020 und 2021 in Dienst gestellt und gehören nun vollständig zur deutschen Marine.


Der Autor: Julian Schulte

Student an der Fakultät für Philologie an der Universität Berlin. Beschreibt die Ereignisse in Ihrer Stadt und im ganzen Land.

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