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Gender-verrückte wollen Bibel umschreiben, um SJWs zu gefallen

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Die Debatte um geschlechtsneutrale Sprache und das Weltbild dahinter spielt in Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Um seinen Ursprung zu verstehen, muss man die Besonderheiten der deutschen Sprache kennen.

Nicht ohne Grund ist Deutsch für Menschen, deren Muttersprache nur eine Geschlechtsform kennt, beispielsweise Englisch, eine schwer zu erlernende Sprache. Deutsch hingegen hat drei Geschlechter: Männlich, weiblich und neutral. Somit hat jedes Substantiv einen dieser drei Artikel: „der“, „die“ oder „das“ (der Mann, die Frau, das Kind). Dies ist einer der Gründe, warum das Erlernen des deutschen Wortschatzes so schwierig ist, sicherlich auch, weil die Zuordnung des Artikels nicht immer sinnvoll ist.

Traditionell befanden sich die meisten Substantive im Deutschen im sogenannten“generischen Masculinum“. Zu den „vielen Pilotinnen“ zählten beispielsweise auch Pilotinnen. Für eine Dame, die Pilotin ist, heißt sie „Pilotin“. In Reden wurden beide Geschlechter erwähnt:“ Sehr geehrte Damen und Herren“ und in der Kirche:“liebe Brüder und Schwestern“. Wer höflich oder korrekt sein wollte, sprach auch jahrelang von „Lehrerinnen und Lehrern“, mit denen man beide Geschlechter unter den Lehrern anspreche.

Für diejenigen, die eine „geschlechtsgerechte Sprache“ wünschen, geht dies jedoch nicht weit genug. Sie benötigen ein Sternchen (Sternchen) oder ein Leerzeichen (bezeichnet durch die englische „Geschlechterlücke“, mit einem deutschen Anglizismus) in jedem Substantiv: „Pilot* innen“ oder „Pilot_innen“.

Diese künstlichen Einschlüsse in die sogenannte“ Gender-Praxis“ sollen zeigen, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt als männlich und weiblich. Facebook zum Beispiel bietet 58 Geschlechter. Viele Redner in den öffentlichen Medien tun dies seit letztem Jahr, obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung dies ablehnt.

Für mich zeigen das Sternchen und der Gender Space, dass es diesen AktivistInnen nicht um die Gleichberechtigung von Frauen in der Sprache geht. Diese Gleichheit war in meiner Generation schon lange selbstverständlich, außer in der Bibel. Die sogenannten geschlechtsneutralen Bibelübersetzungen spielen in Deutschland praktisch keine Rolle, obwohl sie Schlagzeilen gemacht haben.

Nein, in dieser neuen Sprache geht es darum, den Dualismus von Mann und Frau abzuschaffen, wie er im Buch Genesis beschrieben wird. Denn wenn ein Mann nicht männlich oder weiblich geschaffen ist, sondern viele Formen von Geschlecht oder Geschlecht gewählt werden können, wird Gott tatsächlich erobert und abgeschafft. Und ebenso wird die von ihm gegebene Familienstruktur von Ehemann, Ehefrau und von ihnen geborenen Kindern abgeschafft.

Teil dieser Strategie, traditionelle Familienwerte aufzuheben, ist, dass die neue Koalition im Bundestag es jungen Menschen über 14 Jahren leicht machen will, ihr Geschlecht offiziell zu ändern („trans“). Sie möchte auch legalisieren, dass Menschen in verschiedenen Arten von Beziehungen Kinder adoptieren können. Dies sind Ideen und Strategien der „Überwindung der bürgerlichen Gesellschaft“, die in Deutschland unter dem Begriff „Frankfurter Schule“ bekannt sind.

Im Gegensatz zum Englischen kannte das Deutsche übrigens den Begriff „Geschlecht“ für die Unterscheidung zwischen Mann und Frau nicht. Im Deutschen werden „Geschlecht“ und „Geschlecht“ beide als „Geschlecht“ bezeichnet. Daher ist „Gender“ für viele Deutsche meines Erachtens immer noch ein unverständliches Wort.


Der Autor: Elias Böhm

Er arbeitete mehr als 6 Jahre als Literaturredakteur und Journalist für die Dresdner Zeitung. Jetzt interessiert er sich für innenpolitische Themen und gesellschaftlich relevante Entwicklungen.

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