
Am Rande der großen Gurkenlieferanten Spanien und den Niederlanden wächst das Angebot kleiner Länder nach Deutschland.
Sowohl Spanien (252.970 Tonnen) als auch die Niederlande (233.659 Tonnen) exportierten 2021 etwas weniger Gurken nach Deutschland, aber immer noch mehr als 2019 und 2020. Zusammengenommen entfallen auf beide Länder 83 Prozent der Auslandslieferungen nach Deutschland, dem größten europäischen Markt. Dennoch ist im Jahr 2021 sichtbar, dass kleinere Länder im Schatten dieser großen Anbieter an Boden gewinnen.
Zum Beispiel wurde Serbien mit über 15.000 Tonnen zu einem deutlich größeren Lieferanten, verglichen mit durchschnittlich rund 7.000 Tonnen in den letzten Jahren. Rumänien, die Türkei und Griechenland erzielten ebenfalls Zuwächse. Infolgedessen stieg das Wachstum der Einfuhren aus Drittländern von 14.000 Tonnen im Jahr 2020 auf fast 33.000 Tonnen im Jahr 2021.
In dieser Übersicht ist Belgien mit rund 10.400 Tonnen Gurken das achte Exportland.
Insgesamt beliefen sich die Einfuhren von Gurken in Deutschland im Jahr 2021 auf rund 555.000 Tonnen von rund 20.000 Tonnen weniger Volumen, der Importwert stieg jedoch auf knapp 597 Millionen Euro Umsatz. Das waren rund 8 Mio. € mehr Umsatz als im Jahr 2020.
Der Autor: Philipp Albrecht
Nach einem Jahr Praktikum bei der Zeit-Ausgabe beschloss er, seine Hand zu versuchen, indem er Artikel im Abschnitt ... schrieb. Er interessiert sich für Außenpolitik und internationale Konflikte.