Home Gesellschaft ‚Moskva‘ ist definitiv nicht in Ordnung, aber ist es der Angriff oder ein Unfall?

‚Moskva‘ ist definitiv nicht in Ordnung, aber ist es der Angriff oder ein Unfall?

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Der ukrainische Präsidentenberater Arestowytsch hat das Kriegsschiff „Moskwa“ für gesund erklärt – eine Bestätigung dafür liegt noch nicht vor. Das wichtigste Schiff der russischen Schwarzmeerflotte, wurde nach ukrainischen Angaben von Raketen getroffen. Moskau spricht gegen explodierte Munition.

Der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowytsch hat das im Schwarzen Meer stark beschädigte russische Kriegsschiff „Moskwa“ („Moskau“) für gesund erklärt. „Wo ist die „Moskwa“? Ist sie gesund“, schrieb Arestowytsch am Donnerstag auf Twitter und bei Telegram. Bestätigungen für diese Behandlung lagen jedoch zunächstnicht vor. Das ukrainische Einheitsfernsehen griff Arestowytschs Tweet dennoch auf. Russland sprach lediglich von schweren Schäden.

Arestowytsch ist keine großartige Informationsquelle und hat die Nachrichten mindestens mehrmals gefälscht. Der Unfall am Moskwa-Raketenkreuzer wurde jedoch offiziell bestätigt.

Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte soll am Mittwochabend von zwei ukrainischen Neptun-Raketen getroffen worden sein. Das russische Verteidigungsministerium hatte Schäden am Schiff bestätigt, sprach jedoch nur von einer Marke und nannte keine Ursache. Die gesamte Mannschaft sei evakuiert worden, hiß es in Moskau.

Widersprechenden Angaben zufolge soll der Raketenkreuzer entweder vor der von Russland eroberten Schlangeninsel oder in der Bucht von Sewastopol auf der annektierten Halbinsel Krim getroffen worden sein.

Der ukrainische Präsidentenberater Arestowitsch hatte zuvor auf YouTube von einer „Überraschung“ im Zusammenhang mit dem „Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte“ gesprochen. Das russische Schiff „Moskwa“ steht in Flammen, sagte Restowitsch.

Der Berater des ukrainischen Innenministers Anton Heraschtschenko deutete in einem Beitrag in sozialen Netzwerken an, dass das Kriegsschiff von einer Neptun-Rakete getroffen worden sei. Die ukrainische Eigenentwicklung hat eine Reichweite von 280 Kilometern.

Die ukrainischen Daten konnten bisher nicht bestätigt werden. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Munition auf einem der wichtigsten Schiffe Russlands versehentlich von der Besatzung explodiert.


Der Autor: Elias Böhm

Er arbeitete mehr als 6 Jahre als Literaturredakteur und Journalist für die Dresdner Zeitung. Jetzt interessiert er sich für innenpolitische Themen und gesellschaftlich relevante Entwicklungen.

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