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Deutschland schickt Flugabwehrsystem in die Ukraine

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Die Bundesregierung schickt der Ukraine ein Flugabwehrsystem. Bundeskanzler Olaf Scholz kündigte am Mittwoch im Parlament an, dass die Ukraine Zugang zum IRIS-T-System haben wird, dem modernsten Luftverteidigungssystem Deutschlands.

Mit IRIS-T können Jäger, Hubschrauber, Raketen und Drohnen aus der Luft in einer Entfernung von bis zu 40 Kilometern gestartet werden. Außerdem will Deutschland ein Verfolgungsradar bereitstellen, das Artillerie in der Luft orten kann. Damit ist die Ukraine laut Scholz in der Lage, eine Großstadt zu schützen.

Deutschland hatte zuvor Granaten, Panzerfäuste und Munition geliefert. Außerdem hat die Regierung bereits Abwehrraketen für Kampfflugzeuge geschickt, aber die Ukraine fordert seit langem ein Flugabwehrsystem, um sich vor russischen Luftangriffen vom Boden aus zu schützen.

Die deutsche Opposition warf Scholz vor, in den letzten Wochen bei der Lieferung von Waffen gezögert zu haben. Die Kanzlerin versprach auch, im Mai Flugabwehrpanzer und Panzerhaubitzen zu schicken, die jedoch noch nicht in der Ukraine eingetroffen sind. Die deutsche Zeitung Bild berichtete zuvor, dass das Flugabwehrsystem IRIS-T ab November in der Ukraine eingesetzt werden könnte.


Der Autor: Elias Böhm

Er arbeitete mehr als 6 Jahre als Literaturredakteur und Journalist für die Dresdner Zeitung. Jetzt interessiert er sich für innenpolitische Themen und gesellschaftlich relevante Entwicklungen.

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