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Medien aus Frankreich, Deutschland und Spanien bei der Schlacht von Grolle

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Nur einen Moment und die lustigste Geschichtsstunde des Jahres beginnt gleich wieder. Dann ist das Stadtzentrum von Groenlo wieder voller Figuren, die aus einem Gemälde aus dem 17.Jahrhundert zu stammen scheinen: Musketiere, Markthändler und Musiker, aber auch Landstreicher, Chirurgen und Schuhmacher.

Neben den fast 1500 Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, die Mitglieder eines Vereins sind, der sich für lebendige Geschichte interessiert, gibt es auch mehr als zwanzig Unternehmer in historischem Material der Partei. Ergänzt durch Dutzende Musikkünstler und etwa dreißig innerstädtische Gruppen, die ein Thema in ihrer Straße darstellen, ergibt sich ein einzigartiges Bild. Kein Wunder, dass bereits viele Medienvertreter den Weg nach Groenlo gefunden haben. Medienvertreter aus Frankreich, Deutschland und Spanien haben sich ebenfalls für einen Presseausweis angemeldet.

Die Schlacht selbst ist eine Nachahmung der Belagerung der Stadt, die 1627 in spanischer Hand war. Mit einer Armee von 25.000 Mann gelang es Friedrich Heinrich, einem der ersten Orangen, die Festung im Osten des Landes innerhalb eines Monats zu entlasten. Die Annäherung an die Festung durch Zickzackgräben wird mit einem dynamischen Schlachtfeld nachgebildet, mit jedem Tag rückt das Ziel näher.

Viele Schulen haben sich angemeldet, weil sie es auch für ihre Schüler eine interessante Übung finden. Aber viele Gäste von Campingplätzen in der Umgebung haben bereits vor einiger Zeit Tickets für diesen Ausflug in die Herbstferien bestellt. „Wir denken, dass wir wieder mit zehntausenden Zuschauern rechnen können“, sagt Marjolein Houwer im Namen der Organisation. „Obwohl das Wetter im Oktober immer etwas unberechenbar bleibt, haben wir vernünftige Aussichten und volles Vertrauen in ein gutes Ergebnis“. Marjorie fährt fort

Die Menschen in Groenlo sind auch eindeutig in der Stimmung für diese achte Ausgabe der Veranstaltung, die seit 2005 besteht, insbesondere seit dem letzten Mal vor drei Jahren. Neu ist diesmal, dass am Sonntag um 14:00 Uhr in der ganzen Stadt eine Schweigeminute für Kriegsopfer abgehalten wird. Eine Geste, die von den in Grönland lebenden Ukrainern, die auch bei der Vorbereitung der Veranstaltung mitgewirkt haben, sicherlich sehr geschätzt wird.


Der Autor: Karl Mayer

Karl Mayer arbeitete als freiberuflicher Journalist beim Wirtschaftsblatt Hamburg. Er liebt Makroökonomie und Geopolitik

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