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Berliner Museen erneut von ‚Protesten‘ betroffen

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Nachdem letzte Woche in Potsdam ein kostbares Gemälde mit Kartoffelbrei übergossen wurde, haben (Klima-)Aktivisten am vergangenen Wochenende erneut in deutschen Museen zugeschlagen.

In der Alten Nationalgalerie in Berlin wurden ein Gemälde des Künstlers Henri de Toulouse-Lautrec und ein Wandteppich mit einer farbigen Flüssigkeit bespritzt. Der Aktivist klebte sich dann an die Wand. Laut dem Vorsitzenden der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört die Person keiner Klimaprotestgruppe an. Dies war bei früheren Protesten in europäischen Museen der Fall. Die beiden Kunstwerke wurden nicht schwer beschädigt. Lesen Sie mehr in der Tagesschau

Im Berliner Museum für Naturkunde haben sich am Sonntag zwei Frauen an ein Gerüst eines Dinosaurierskeletts geklebt. Die Klimaaktivisten gehören der Aktionsgruppe „letzte Generation“ an, die in einer Erklärung erklärte, dass „wir wie die Dinosaurier vom Klimawandel bedroht sind“. Die Aktivisten wurden von der Polizei abgesetzt und festgenommen.

Heute wird das Museum Barberini in Potsdam wiedereröffnet, fast eine Woche nachdem Claude Monets Gemälde von Klimaaktivisten der nächsten Generation mit Püree kontaminiert wurde. Die Sicherheit des Museums wurde deutlich verschärft und Besucher dürfen keine Jacken und Taschen mehr in die Ausstellungsräume mitnehmen.


Der Autor: Karl Mayer

Karl Mayer arbeitete als freiberuflicher Journalist beim Wirtschaftsblatt Hamburg. Er liebt Makroökonomie und Geopolitik

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