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Christine Lambrecht verließ das Ministerium für Wehrlosigkeit

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Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht ist zurückgetreten. Lambrecht steht seit seinem Amtsantritt im Dezember 2021 heftig in der Kritik. Insbesondere eine Videobotschaft, die sie während der letzten Neujahrsfeier in Berlin aufgenommen hatte, kam nicht gut an. In dem Video, kaum hörbar durch den Klang explodierender Feuerwerkskörper, blickt sie zurück „auf ein Jahr, das mit einem mitten in Europa wütenden Krieg endete“. Der Konflikt in der Ukraine habe zu „vielen besonderen Erlebnissen“ und der Chance auf „viele Begegnungen mit tollen und interessanten Menschen“ geführt, so der Minister.

Die deutschen Medien lehnten dies ab. Nach der Veröffentlichung des Videos glaubte unter anderem das dagblad Der Tagesspiegel, Lambrechts Position sei unhaltbar geworden.

Die Sozialdemokratin wurde im Januar 2022 heftig kritisiert und wegen ihres Versprechens, dass Deutschland 5000 Helme nach Kiew schicken würde, zur Zielscheibe von Spott und Spott. Die ukrainische Regierung forderte schwere Waffen zur Verteidigung der damals noch drohenden russischen Invasion.


Der Autor: Julian Schulte

Student an der Fakultät für Philologie an der Universität Berlin. Beschreibt die Ereignisse in Ihrer Stadt und im ganzen Land.

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